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gen, die ſie befallen, von dem ſchweren Schritt, den ſie zu thun genöthigt ward, er würde die ſie trennenden Meere und Länder durcheilt ſein, würde das ſchon er⸗ worbene Vermögen, alle beſſeren Ausſichten für die Zu⸗ kunft, welche das einzige Freudige in ſeinem jetzt ſo har⸗ ten Looſe waren, aufgegeben haben, um ſtatt ihrer den Kampf mit den ungünſtigen Verhältniſſen zu kämpfen,
um ſie vor jedem Ungemach zu ſchützen, alles Schwere
auf ſich nehmend.
Alle Einzelheiten der Geſchichte dieſes traurigen Tages will ich nicht erzählen. Hilary ſelbſt ſprach nicht davon, bis ſie nach Jahren an einem treuen Herzen ruhend den Hergang unter Thränen erzählte, und dieſes Herz ſich gelobte, daß ſo lange Leben in ihm wäre, ſie nie wieder ſo Peinliches erdulden ſollte.
Askott kam nach Hauſe— oder beſſer wurde dort⸗ hin gebracht— ſehr demüthig, zerknirſcht und dank⸗ erfüllt. Niemand als ſeine Tante Johanna war da, ihn zu empfangen, und ſie küßte ihn ſchweigend, und bat dann, er möchte ſich näher zum Feuer ſetzen, denn er zitterte und war blaß vor Kälte. Es ſtanden ſogar Thränen in ſeinen ſchönen Augen, und ſeit ſeiner Kind⸗ heit hatte Niemand Askott weinen ſehen. Daß er tief bewegt war, ſo tief wie ſeine Natur es zuließ, unterlag keinem Zweifel. Damit waren die beiden Tanten zu⸗ frieden und fühlten ſich ſogar erleichtert und hoffnungs⸗ voll; ſie räumten ihm den wärmſten Platz am Kamine ein, brachten ihm ſeinen Thee, und machten ihm nicht den leiſeſten Vorwurf, ja ſie ſprachen ſogar von ganz
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