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Mittel fände, mich aus dieſer Verlegenheit zu befreien, ſo würde ich ihr ſehr dankbar ſein— doch nein, ich verdiene es nicht. Sie ſoll ſich nicht um mich grämen! Kommt, Ihr Leute!“
Er zog den Hut tief in die Augen, ſprang in den vor der Thür haltenden Wagen und war entſchwunden. Der ganze Vorgang hatte nicht fünf Minuten gedauert.
Wie verſteinert ſtand Eliſabeth im leeren Zimmer— was ſollte und mußte nun zuerſt geſchehen? Ihre Ge⸗ danken eilten zu Hilary, ſie mußte vor Allem benach⸗ richtigt werden; wie aber ſollte ſie ſo ſpät am Abend zu ihr gelangen, und konnte ſie Fräulein Leaf der Güte und Sorgfalt von Frau Jones überlaſſen? Das ging nimmermehr. Plötzlich fiel ihr Fräulein Balquidder ein. Vielleicht könnte ſie eine Botſchaft— nein, nein die Fa⸗ milienangelegenheiten, und ſo traurige und entwürdigende überdies, durften nicht einem Fremden anvertraut wer⸗ den— doch einen Brief nach Kenſington ſenden.
Nicht ohne Anſtrengung verfaßte Eliſabeth ihren er⸗
ſten Brief— und zwar an ihr geliebtes Fräulein Hilary.
Geehrtes Fräulein!
„Herr Leaf hat ſich ſelbſt in Ungelegenheiten ge⸗ bracht und man hat ihn von hier fort, ich weiß nicht wohin, geführt. Ich wage nicht meiner Herrin die Nachricht mitzutheilen, denn ſie iſt krank, obgleich es ſchon wieder etwas beſſer mit ihr geht. Ich wünſchte, Sie wären hier, und bis Sie kommen, ſoll ihr Fräu⸗ lein Schweſter nichts erfahren.
Ihre gehorſame und dankbare Dienerin Eliſabeth Hand.“
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