Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Wirthin dem Mädchen mittheilte, daß ſie nämlich aus einem Schreiben erſehen habe, wie Gerichtsdiener Herrn Askott Leaf ſuchten.

Und je früher ich Euch Alle aus meinem anſtän⸗ digen Hauſe los werde, je lieber wird es mir ſein, hatte die Wirthin am nämlichen Morgen in großer Ent⸗ rüſtung zu der Dienerin geſagt, welche ſie bat, ihre kranke Herrin nicht zu ſtören, ſondern mit der Kündi⸗ gung zu warten bis Fräulein Hilary heim käme.

Nachdem Askott ganz heiter und wohlgemuth wie immer ſein Frühſtück genoſſen und fröhlich mit der Tante geplaudert hatte, rief er im Vorzimmer Eliſabeth herbei und bat ſie, Jedem, der nach ihm fragen würde, den Beſcheid zu geben, er ſei nach Birmingham gereiſt und werde erſt Montag zurückkehren. Da das Mäd⸗ chen Anfangs zögernd, und dann immer entſchiedener ſich weigerte, dieſe unfreiwilligen Lügen zu ſagen, wurde er erſt ſehr ärgerlich, dann legte er ſich aufs Bitten und verſicherte ſie, wenn ſie ſeinen Wunſch nicht erfülle, ſo würde es ſein Untergang werden. O, ſie verſtand jetzt Alles denn ſie war leider viel klüger in ſolchen Din⸗ gen geworden und mit Schrecken bemerkte ſie einen jüdiſch ausſehenden Mann, der den ganzen Tag über das Haus bewachte und jede Perſon, welche ſich dem⸗ ſelben nahte, aufmerkſam betrachtete.

Als ſie am Fenſter in dem Zimmer ihrer Herrin ſaß, ſah ſie den Mann in dem gegenüberliegenden Brannt⸗ weinladen verſchwinden, und im ſelbigen Moment ſtürzte eine dunkle Figur um die Straßenecke und in ihr Haus

hinein.