Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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ſchichte nicht aufhalten, ihre Entwickelung wird deutlich genug zu den Herzen ſprechen, welche hören wollen.

Eliſabeth's Sorgen und Gewiſſensbiſſe, ob ſie nicht unrecht handle, wenn ſie länger ſchweige, kamen endlich zur Ruhe, indem ſie den feſten Entſchluß faßte, nächſten Sonntag mit ihrer jungen Herrin über Askott's Ange⸗ legenheiten zu ſprechen, ſelbſt auf die Gefahr hin, daß man ſie des Angebens beſchuldige.

Die Woche hatte viel Angſt und Noth gebracht, weil die älteſte der Schweſtern krank wurde, nicht gefährlich zwar, aber für Eliſabeth dennoch beunruhigend. Johanna klagte nicht, doch als ihr Liebling am Montag Morgen das Haus verlaſſen hatte, kehrte ſie zu ihrem Bett zurück und ſtand nicht wieder auf. Sie wollte weder, daß Hilary noch Selina davon benachrichtigt würden, die Letztere war auf einige Tage in Dulwich zum Beſuch bei der Gattin von Herrn Askott's Compagnon.

Ich brauche nichts, was Du mir nicht leiſten könn⸗ teſt, Eliſabeth; Du wirſt nach und nach eine ganz vor⸗ zügliche Krankenpflegerin, ſagte ſie mit einem zwar friedlichen, aber ſo unendlich matten Lächeln, daß es dem Mädchen ins Herz ſchnitt. Es ſchien, als ob Jo⸗ hanna Leaf leiſe, leiſe der irdiſchen Hülle entſchwebte, um bald dahin zu gehen, wo ſie die Sorgen der Welt nicht mehr verfolgen würden. Mit ihr von Askott's Angelegenheiten zu ſprechen, war Eliſabeth ganz unmög⸗

lich. Sie dankte Gott, daß bis in das ſtille, abgelegene Krankenzimmer der lieben Herrin kein lautes Klopfen oder Klingeln, keines jener harten Worte drang, und daß ſie nichts erfuhr von der Schreckenskunde, welche die