und trotz aller Vornehmheit leutſelig zu ihnen war; machte er auch viel Anſprüche, verurſachte er ihnen viel Arbeit, ſo geſchah es doch immer auf freundliche Weiſe und er belohnte dafür, nicht nur mit Trinkgeldern, ſon⸗ dern was oft noch mehr gilt, mit einem dankenden Worte, ſo daß wenige Dienſtboten ſich über Askott beklagt haben würden.
Aber Eliſabeth's Abneigung hatte tiefere Urſachen, die erſte und hauptſächlichſte war ſeine entſchiedene Gleich⸗ gültigkeit gegen die Angelegenheiten ſeiner Tanten, die ſich ſowohl in Bezug auf Selina's Heirath kundgab, welche er nur einen„capitalen Streich“ nannte, als auch auf die Einkünfte und Ausgaben der Familie erſtreckte, die trotz Hilary's Gehalt immer noch nicht in das rich⸗ tige Verhältniß kamen. All die Erſparniſſe und Ent⸗ behrungen, die noch nöthig waren, ſchien er nur zu be⸗ merken, wenn ſie ihn betrafen, und obgleich er weder darüber klagte noch murrte, ſo ging er doch aus dem Hauſe, um nicht darunter zu leiden.
Er war jetzt mehr als je von ſeiner Familie fern, und that ſein Möglichſtes, ſie über ſein Thun und Han⸗ deln im Dunkel zu erhalten, indem er zu ganz verſchie⸗ denen Stunden fortging und nie beſtimmte, wann er wiederkäme, und wenn ſelbſt dies geſchehen, doch ſein Wort nicht hielt. Dies war um ſo unangenehmer, als eine Menge von Leuten nach ihm fragten, und vor der Hausthür warteten, weil ſie ihn in„Geſchäften“ ſpre⸗ chen wollten, einige von ihnen erlaubten ſich ſogar in ſo wenig ſchmeichelhaften Ausdrücken von dem jungen Herrn zu reden, daß Eliſabeth aus Angſt, Frau Jones


