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Anſicht, beſtand darauf, er ſolle vollgültigen Einſpruch thun.
„Aergern Sie ſich nicht, meine liebe Selina“, ſagte er trocken— wie Hilary zuſammenzuckte, als er die Schweſter beim Namen nannte—„doch es ſcheint mir durchaus nicht meine Sache, mich hier einzumiſchen. Ich heirathe Sie, aber nicht Ihre ganze Familie.“
„Herr Askott hat Recht, wir wollen dieſes Geſpräch fallen laſſen“, erwiderte Johanna mit würdevollem Ernſt, während Hilary mit flammendem Antlitz dabei ſaß und dachte, daß, ſo arm und dürftig die Familie ſtets ge⸗ weſen ſei, ſie doch erſt heute wahre Erniedrigung er⸗ fahren habe.
O, wie ſchwer war ihr Herz an dieſem Tage!
Am Morgen war der Brief aus Indien angekom⸗ men, zum beſtimmten Datum, zur feſtgeſetzten Stunde. Bei Allem, was Robert Lyon that, war er pünktlich wie eine Uhr. Der Brief lag da, doch ſein Inhalt war kürzer und trauriger als ſonſt; er berichtete von Kränklichkeit, unſicheren Ausſichten, und heißem, ſchwerem Sehnen nach der Heimath, doch war die Beſorgniß herauszuleſen, daß noch Jahre vergehen könnten, ehe dieſe Sehnſucht zu ſtillen ſei.
„Mein einziger Troſt iſt“— und zum erſten Male verrieth ſich ſein Herz ein Wenig—„daß, ſo ſchwer und trüb mein Leben hier iſt, ich es allein trage, allein darunter leide.“
Aber dies war kein Troſt für Hilary. Daß ſie Beide ihre ſchöne Jugendzeit getrennt verbringen mußten, da doch mur etwas von dem Golde dazu gehörte,


