Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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das ich vor zwanzig Jahren niemals gedacht haben würde.

Selina ſeufzte; verurſachte die Rückerinnerung an ihre Jugend dieſen ſchweren Seufzer? Oberflächlich und gemüthlos wie ſie jetzt oft erſchien, ſo hatte auch ihr Herz vielleicht einſt einen goldenen Traum geträumt, ein Ideal umfaßt, welches gewiß ein von Herrn Askott ſehr verſchiedener Mann geweſen war. Doch der trübe Schatten verflog ſchnell, und ſie vertiefte ſich in alle Anordnungen, Ausſtattung und Hochzeit betreffend, über die ſie, ſogar über den Brautanzug, ſchon ganz einig mit ſich war.

Und ſo ſiehſt Du nun ſelbſt Hilary der für einige Zeit vergeſſene, ſtreitige Punkt wurde wieder berührtwie es unter dieſen Verhältniſſen ganz un⸗ möglich iſt, daß meine Schweſter als Verkäuferin in einem Laden ſteht. Ich werde mit Herrn Askott ſprechen, und Du wirſt hören, was er darüber ſagt.

Doch als dieſer Herr am nächſten Tage als glück⸗ licher, erwählter Bräutigam erſchien, ſo nahm er die Sache ſehr leicht. Er hielt es für Jeden praktiſch und erſprießlich, eine unabhängige Stellung einzunehmen und begriff gar nicht, warum junge Mädchen Ver⸗ zeihung, junge Damen nicht auch für ihr tägliches Brot arbeiten ſollten, wenn ſie Luſt dazu hätten. Er wünſchte nur, der Laden läge etwas ferner als Kenſington, und hoffte wenigſtens, daß der Name Leaf nicht auf dem Schilde paradiren werde.

Aber die Braut, gar nicht zufrieden mit dieſer