Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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veranlaßten, daß er ja nur noch„ein Knabe“ ſei, der das ungebundene, gedankenloſe Leben eines ſolchen führte. Nachdem ſein ſchönes Antlitz aus dem kleinen Kreiſe verſchwunden war, ſetzten die drei Damen ſich wieder an das Feuer.

Sie machten weiter keine Bemerkungen über ihn und ſein Thun, ſie waren ja Frauen und er war ihr Herzblatt; ſie ſprachen gar nicht von ihm, ſondern Hilary erklärte nun den Schweſtern ihren künftigen Lebensplan, durch deſſen Erfüllung der ganzen Familie eine ſorgenfreiere Exiſtenz werden ſollte. Sie ſprach davon in ſo be⸗ ſtimmter Weiſe, als ſei Alles ſchon feſtgeſetzt, und fügte zuletzt hinzu, ſie hoffe, Selina werde keine Einwendung erheben.

„Es iſt durchaus nicht möglich“, erwiderte Selina würdevoll.

„Weshalb? Die Arbeit iſt nicht zu ſchwer für mich, und eine Dame bleibe ich trotzdem. Uebrigens wäre es beſſer, das Anrecht an dieſen Titel aufzugeben, wenn wir nicht als redliche, ehrenhafte Damen leben können. Und woher ſoll das Geld genommen werden, um den Hausſtand weiter zu führen, Selina? Wir beſitzen keines mehr und können vor Weihnacht nichts erwarten.“

„Die Umſtände mögen ſich verbeſſern. Wir haben Freunde.“

„Keine in London— Du müßteſt denn Herrn Peter Askott einen Freund nennen; ich meines Theils könnte und würde ihn nie um einen Heller bitten. Denke doch, Selina, wie furchtbar es wäre, ſich von