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Aber das Geheimniß drückte ſie ſchwer; und neben⸗ bei fühlte ihr ſo braves, redliches Gemüth einen gewiſſen Mangel an Achtung vor ihrer Herrin. Was konnte ſie denn an dieſem gewöhnlich ausſehenden, alltäglichen Manne Anziehendes finden? Sie hatte ihn ja nur ein Paar Mal geſehen, wußte nichts von ſeinem Leben; und ſeine Perſönlichkeit war eher zurückſtoßend, wenigſtens Eliſabeth hatte bald mit der ſcharfen Beobachtungsgabe, die man nicht ſelten in der dienenden Klaſſe antrifft— vielleicht auch weil gewöhnliche, rohe Menſchen ſich den Dienſtleuten gegenüber noch weniger zuſammennehmen — herausgefunden und feſtgeſetzt:
„Weder Pferde und Wagen, noch Gut und Geld, ja, nichts in der Welt kann aus ihm einen Gentleman machen.“
In ſeiner eleganten Equipage ſchickte Herr Peter Askott Selina zurück, von dem Neffen begleitet, den ſie irgendwo in der Stadt aufgefunden hatten, und der ganz gemüthlich zum Mittageſſen kam, ohne die ge⸗ ringſten Vorbereitungen zu machen, um über Land zu reiſen.
Doch ungeachtet des gehabten Vergnügens und trotz der großen Aufmerkſamkeit, welche, wie Selina erzählte, einige der Comitee⸗Mitglieder, Stadträthe und andere bedeutende Perſönlichkeiten ihr erwieſen hatten, war ſie ſtill und nachdenklich, ja wortkarg. In dem Wohn⸗ zimmer herrſchte ein peinliches Schweigen, als ob alle Anweſenden etwas auf dem Herzen hätten und nicht mit der Sprache herauswollten. Hilary fühlte, einer müſſe den Anfang machen, und wer würde es thun,


