Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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ab, und da im Laufe des Vormittages noch etwas nach ihrer Anſicht viel Schlimmeres und Wichtigeres geſchah, ſo dachte ſie an das, was Askott ihr aufgetragen, kaum mehr.

Da Eliſabeth wußte, Fräulein Johanna habe ſich niedergelegt und glaubte, Fräulein Selina wäre aus⸗ gegangen, ſo trat ſie, um etwas zu holen, ohne anzu⸗ klopfen in das Wohnzimmer. Dort gewahrte ſie Herrn Peter Askott und Selina in eifrigem Geſpräch beiein⸗ ander ſtehen. Sie waren ſo vertieft, daß ſie ihr Kommen nicht hörten, und ſie ſchloß die Thür wieder, ohne von ihnen bemerkt zu ſein. Was ſie aber ſo ſehr verwirrte, war der Umſtand, daß ſie geſehen, ja, ſie täuſchte ſich nicht, wie Herr Peter Askott ſeinen Arm um Fräulein Selina's Taille gelegt hatte.

Wenngleich ſie das gar nichts anging, ſo war die treue Dienerin nicht nur erſtaunt, ſondern beunruhigt, um ſo mehr, als Fräulein Johanna's Verwunderung über der Schweſter Ausfahrt mit Herrn Askott ihr zeigte, daß jene keine Ahnung habe, es könne ſich irgend etwas Außerordentliches in der Familie ereignen.

Stand eine Hochzeit in Ausſicht? Konnte Fräulein Selina wirklich dieſen kleinen, widerwärtigen Mann lieben und ihn heirathen wollen? Denn ſo ſonderbar es klingen mag, dieſes junge Dienſtmädchen hatte den feſten Glauben— und wie manche ſtrahlende Schönheit von Rang und Vermögen beſaß ihn nie oder verlor ihn im Weltgetreibe— daß Heirath und Liebe gleichbedeu⸗ tende Worte und Begriffe ſind, ſie war feſt überzeugt,

kein Mädchen würde einem Manne erlauben, ſeinen Arm