Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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Hilary ſagte nichts, doch ſie holte ein Licht, half erſt Eliſabeth auf und las dann die Scherben des zer⸗ brochenen Gefäßes zuſammen.

Himmel, es iſt mein Krug mein Lieblingskrug iſt zerſchlagen und ſo, daß ich ihn nicht wieder kitten laſſen kann! O, du ungeſchicktes, fahrläſſiges, unnützes Geſchöpf!

Selina! flüſterte die älteſte Schweſter ängſtlich bittend.

Ja ſo, ich vergaß; Du biſt die Herrin. Nun, wes⸗ halb ſprichſt Du nicht mit Deinem Mädchen?

Johanna in ihrer ſtillen, ſanften Art überzeugte ſich

erſt, ob Eliſabeth keine körperliche Verletzung erlitten habe, und fragte dann, wie das Mißgeſchick geſchehen ſei; denn als ein ſolches empfand ſie es. Nicht nur, daß der daraus entſtandene Verluſt unangenehm war, ſie fühlte auch, daß eine Dienerin, welche die unglückliche Anlage habe, viel Geſchirr zu zerbrechen, für ſie ein Lurus ſein würde, den ſie ſich nicht geſtatten könnten. Ueberdies war ſie ſchon ängſtlich geworden, da Selina ihr im Wohnzimmer eine lange Auseinanderſetzung dar⸗ über gemacht, daß das neue Mädchen unmöglich für ſie paſſen würde, und ſo beredt geweſen war, daß eine ge⸗ wiſſe Bedenklichkeit ſich auch der älteſten Schweſter be⸗ mächtigt hatte.

Erhole Dich, mein Kind, denn Eliſabeth zit⸗ terte nochund dann ſage mir offen, wie Alles kam.

Es war die Katze, ſchluchzte die Gefragte.

Welche ſchamloſe Frechheit, rief Selina.Du