Teil eines Werkes 
1. Band (1863)
Entstehung
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der einen tiefen Eindruck auf Eliſabeth machte. Jener helle, fröhliche Blick, der zugleich etwas Weiches und Kluges hatte und das Einzige war, was ihr rauhes, nicht hübſches Geſicht verſchönte, erglänzte wieder in ihren Augen, als ſie ihr kleines Rollbett aufſchlug und die warmen Decken und friſchen Laken ſah, die, obwohl grob, doch ganz neu und ſehr ſauber genäht waren.

Sie hat es gewiß ſelbſt gemacht, ſprach Eliſabeth leiſe vor ſich hin. Auf welche ihrer Herrinnen ſich dieſes ſie bezog, blieb unerörtert; doch durch einen inneren Impuls jetzt ſelbſt von dem Wunſche getrieben, ſich nützlich zu erweiſen, eilte die neue Dienerin in die Schlafſtuben zurück, um zu ſehen, ob dort nicht etwas für ſie zu thun ſei. Endlich fand ſie in einem der Waſchtiſche einen leeren Waſſerkrug, und hingeriſſen von ihrem Eifer, nahm ſie dieſen in die eine, das Licht in die andere Hand und lief ſchnell die Treppe hinab.

Unſelige Geſchäftigkeit! Hilary's Katze, aus ſüßem Schlummer auf dem Herde erweckt, ſprang in demſelben Augenblick die Treppe hinauf. Es erfolgte ein Zu⸗ ſammenſtoß ein Taumeln, und nun fiel erſt der Leuchter, dann der Krug und zuletzt Eliſabeth ſelbſt die Stufen hinunter.

Bei dem ſchrecklichen Getöſe eilte die ganze Familie beſtürzt herbei.

Was hat das Mädchen zerbrochen? rief Selina.

That ſie ſich Schaden? fragte Johanna ängſtlich.