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ſchweigend erwiderte. Das war der ganze Abſchied
zwiſchen Mutter und Kind, und Hilary konnte eine ge⸗ wiſſe Verwunderung nicht unterdrücken, darüber, daß ſie ſich nicht küßten, ja, nicht einmal die Hand ſchüttelten.
Indeſſen war Hilary in dieſer ganzen Zeit mit ihrer Beſchäftigung fortgefahren. Glücklicher Weiſe war das Feuer nur ſehr gedämpft geweſen, ſo daß die Brotſchnitte nicht verbrennen konnten. Während ſie am Herde knieete, hatte ſie durch ihre langen, wallenden Locken hindurch Gohanna wollte nicht zugeben, daß ſie dieſe aufſteckte, obgleich ſie ſchon zwanzig Jahr war) ihre Blicke ganz ungeſtört auf dem neuen Mädchen ruhen laſſen. Biel⸗ leicht kam es daher, daß Hilary, weil ſie mehr Verſtand als die eine und mehr Herz als die andere Schweſter beſaß, auch eine größere Menſchenkenntniß und mehr
Verſtändniß für Charaktere hatte, als beide ſich deſſen
rühmen konnten; denn indem ſie Eliſabeth beobachtete, zeigte ihr Geſichtsausdruck eine freundliche Theilnahme, ja, mehr noch, ein gewiſſes Ergötzen, und die neue Dienerin ſchien ihr durchaus nicht zu mißfallen.
„Nun, Mädchen, nimm Deinen Hut ab“, begann Selina, an die Johanna ſich mit einem bittenden, hülfe⸗ ſuchenden Blick gewandt, da ſie ſelbſt nicht wußte, was ſie mit dem neuen Gliede des Hausſtandes beginnen ſolle. 35
Eliſabeth leiſtete der Aufforderung Folge und ſtand dann unſchlüſſig, unbeholfen und im höchſten Grade elend in dem äußerſten Ende der Küche.
„Soll ich Dir zeigen, wo Du Deine Sachen hin⸗
hängen kannſt?“ fragte Hilary, jetzt zum erſten Male


