ihren großen Kopf mit dem dicken, ſchlechtgepflegten Haar war, vollendeten den Anzug. Natürlich wurde eine Dame wie Selina, die ſelbſt ſehr ſchön geweſen, es theils noch war, und deshalb viel auf das Aeußere gab, durch Eliſa⸗ beth's Erſcheinung nicht ſehr zu ihren Gunſten einge⸗ nommen.
Sie machte verſchiedene, eher ablehende Einwürfe und beſtand feſt darauf, daß das neue Mädchen nur „auf Probe“ genommen werden ſolle, ohne die Verpflich⸗ tung, ſie länger zu behalten, als ſie wünſchten. Ihre Anſicht von der Sache theilte ſich faſt unwillkürlich Johanna mit, welche die Unterhandlung mit der Mutter durch den Ausſpruch beendete:
„Nun, Frau Hand, wir wollen hoffen, daß Ihre Tochter uns zuſagen wird. An gutem Willen und freund⸗ licher Nachſicht unſererſeits ſoll es gewiß nicht fehlen.“
„Das iſt Alles, was ich verlangen kann, Fräulein Leaf. Sie hat kein ſehr empfehlendes Aeußere, aber ſie iſt klug und willig und hat mich noch niemals be⸗ logen. Liſabeth, verneige Dich vor Deiner Herrſchaft und ſage, Du würdeſt Dir Mühe geben, Deinem Dienſte gut vorzuſtehen.“
Vorgedrängt, machte Eliſabeth eine Verbeugung, doch ſprach ſie kein Wort; und da Johanna fühlte, es ſei für alle Theile am beſten, dieſe Unterredung zu beſchließen, ſo erhob ſie ſich von ihrem Stuhl.
Frau Hand, den Wiuk verſtehend, ſchickte ſich zum Gehen an, indem ſie mit einem halb ermuthigenden, halb warnenden Kopfnicken zu ihrer Tochter ſagte: „Nun, leb wohl, Eliſabeth!“ worauf dieſe den Gruß


