Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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denn John äußerte kaum ein Wort. Er ſaß am

Fenſter, ſein Geſicht zum Theil mit der Hand be⸗ ſchattend, und ſo verdeckte er den Blick, der ſie un⸗ aufhörlich verfolgte und auf ihr ruhte. Oh! hätte ſie ihm begegnet!

Die Augenblicke wurden immer kürzer. Wollte er ihr noch wirklich ſagen, was er beabſichtigte, ſeine Stellung in der Welt darlegen? Hatte ſie vielleicht ſchon Etwas geahnt und errathen, oder waren wir für ſie noch immer einfach Herr Halifax und Herr Fletcher aus Norton Bury? Es ſchien faſt ſo.

Ich hoffe, dies ſoll kein langer Abſchied wer⸗ den, ſagte ſie, zu mir gewendet, mit mehr als Höf⸗ lichkeit in ihrem Ausdrucke;ich glaube wohl einige Wochen in dem Hauſe auf dem Mythos zu bleiben, und wie lange wird Ihr Aufenthalt hier in Enderly noch dauern?

Ich ſchwieg ungewiß.

Aber Sie wohnen in Norton Bury, und ich

hoffe, ich rechne darauf, daß Sie meinem Vetter er⸗

lauben werden, Ihnen in ſeinem eigenen Hauſe ſeinen und meinen Dank für Ihre große Güte und Theil⸗ nahme in dieſer Sorgenzeit auszuſprechen? Keiner von uns antwortete. Miß March ſah überraſcht, verletzt, ja unfreundlich aus; als aber ihr

John Halifax. M. 12