Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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den, für ein ganzes Leben währen. Und ſie ſollte es nie erfahren! Oh! ich war betrübt, ja ſelbſt für Urſula March betrübt.

Glauben Sie Phineas, daß ich ſo recht handle?

Vielleicht, ich weiß es nicht. Sie müſſen dar⸗ über am beſten ſelbſt urtheilen.

Es iſt recht, ſagte er ſehr beſtimmt.Für mich iſt keine mögliche Hoffnung hier zu ſehen; da bleibt Nichts übrig als zu ſchweigen.

Ich konnte darin nicht mit ihm übereinſtimmen. konnte mich nicht davon überzeugen, daß ein junger zwanzigjähriger Mann, dem die Welt offen ſtand, durchaus hoffnungslos in ſeinem Lieben ſein ſollte, und beſonders nun ein junger Mann wie John Ha⸗ lifax. Aber wie die Dinge ſich einmal geſtaltet hat⸗ ten, hielt ich es für das Beſte, ihn ſich ſelbſt zu über⸗ laſſen und ihm weder einen Rath oder auch nur eine Anſicht aufzudrängen. Was die Vorſehung be⸗ ſchloſſen hatte, mußte dennoch geſchehen, und ich fand, daß mein Eingriff eben ſo unnütz als gefähr⸗ lich werden, ja daß er in mancher Beziehung zum Unrecht ausſchlagen könnte.

So verſchloß ich meine Gedanken in mir und verharrte in Stillſchweigen.