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John brach es zuerſt, mit ſich ſelbſt redend, a habe er meine Gegenwart vergeſſen.
„Wenn ich mir denke, daß ſie es war, die dem freundloſen armen Knaben die erſte Freundlichkeit erwies! Nie, niemals werde ich das vergeſſen! Ach, es hat mir wohler gethan als ich es ausdrücken kann. Und dieſe Narbe an ihrem Arme, ihrem lieben, zarten, kleinen Arme! Was hätte ich dieſen Morgen darum gegeben, ihn——“
Er brach hier in dem inſtinktmäßigen Gefühle ab, das jeder edle Mann hat, der die heilige Leiden⸗ ſchaft, die innerſte Zärtlichkeit ſeiner Liebe als ein reines Geheimniß zwiſchen ſich und der Frau ſeiner Wahl bewahrt ſehen will.
Ich erkannte das ebenfalls, wußte, daß ſich in ſeinem Herzen ein Geheimniß ausgebildet habe, ein Wunſch, eine Seelen⸗Nothwendigkeit, die ſtärker als irgend eine Freundſchaft und gewaltiger als die innigſte Bruderliebe war. Ohne daß ich es vielleicht wußte, ſeufzte ich tief.
John ſah ſich um.„Phineas, Sie dürfen nicht denken, daß ich deßhalb— Sie werden das ſelbſt, wie ich hoffe, ſpäter einſehen— nein, fürchten Sie nicht, daß ich Sie je weniger lieben oder mhige meines Bruders gedenken könnte.“
Er ſprach aus voller, warmer Bruſt, wir reich⸗


