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gen, indem ſie ſie nährte und eine halb kindiſche Melodie leiſe ſummte, die eine Familienformel ge⸗ worden war, da ſie ſich von der Erſten auf alle Fünfe vererbt hatte— wie traurig klang ſie jetzt!
John, der an dem Tiſche ſaß, ſeine Augen vor dem Lichte ſchützte, und vor dem ein aufgeſchlagenes Buch lag, von dem er noch keine Zeile geleſen hatte, blickte zu ihr auf.
„Liebe, greife Dich nicht ſo mit dem Kinde an, gieb es mir.“
„Nein, nein, laß mir mein Kind, es tröſtet mich ſo!“ und die Mutter brach in ein unaufhalt⸗ ſames Weinen aus.
John ſchloß ſein Luch und ging zu ihr. Er nahm ſie in ſeinen Arm, und ließ hin und wieder ein beruhigendes Wort fallen, wenn die Angſt und der Schmerz in ihr alle Gränzen überſtiegen, unter⸗ ſtützte ſie ſanft, bis ſie ſich beruhigt hatte, ohne ſie auch nur ahnen zu laſſen, daß, ſo bitter auch ihr Kummer ſein mochte, der ſeinige noch ſchwerer auf ihm laſtete.
So war er ſchon während des ganzen Tages der Halt und Troſt der Familie geweſen. Für ſeinen Schmerz fand der Vater keine Worte.
Endlich ward Mrß. Halifax gefaßter. Sie ſaß neben ihrem Manne, ihre Hand in der ſeinigen, ohne
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