Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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* 179 dennoch wieder auf Etwas, von dem wir Richts

wußten noch ſahen; es war dann, als ob ihre Seele durch jene weit geöffneten Augen wundervolle und

ungekannte Geſichte habe, und in jenen Augenblicken

ſchienen ihre Augen die klar ſehenden, die unſti⸗ gen aber die verdunkelten und verblendeten zu ſein.

Es ſcheint mir unbegreiflich, erinnere ich mich, wie heiter wir an jenem Sonntage Nachmittag wa⸗ ren, wie wir in dem kleinen Schlafzimmer am Ende des Hauſes unſern Thee tranken, und wie ruhig Muriel nachher im Zwielicht ſchlief, das Kind, Maud, in ihren Armen haltend. Mrß. Halifax ſaß ſtumm an dem kleinen Bette, ein Aufflackern des Feuers erhellte das Zimmer und zeigte die Aengſtlichkeit, mit der ſie dieſe Beiden bewachte, die Aelteſte und Jüngſte, die ſo ſanft ſchliefen. Ihr Athem war ſo leiſe, daß man kaum erkannte, weſſen der ſchwächſte war, das ſanft ſich verlaufende, oder das eben be⸗ ginnende Leben. Ihr Athem ſchien ſich untereinan⸗

der zu vermiſchen und die beiden kleinen Geſichter,

die ſo dicht neben einander lagen, ſich in ſonderbarer Weiſe immer ähnlicher und ähnlicher zu werden. Wenigſtens kam es uns Allen ſo vor.

Während deſſen behielt John ſeine Knaben neben ſich, auf der breiten Fenſterbank; ſie waren

ſtill wie die Mäuſe, und Alle ſahen auf die ſchneeige 12