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bei einem kleinen Waſſerlaufe am Ufer, das Kind im Arm. So wie das Waſſer ihr Geſicht berührte, öffnete es die Augen mit jenem glanzloſen Ausdrucke, der ſo peinlich anzuſehen war.„
„Mein kleiner Liebling!“
Muriel lächelte und ſchmiegte ſich feſt an ihn. „Nein, Vater, mir fehlt wirklich Nichts.“
Lord Luxmore ſchien ſichtlich erleichtert und wiederholte ſeine Entſchuldigung.
Keine Antwort.
„Geh' fort!“ ſchluchzte Guy, ſeine kleinen Hände geballt zum Lord erhoben.„Geh' fort oder ich ſchlage Dich todt! Schlechter Mann! Hätteſt Du meine Schweſter getödtet, ſo ſollteſt Du auch nicht leben bleiben!“
Lord Luxmore lachte über die Wuth des Kna⸗ ben, warf ihm eine Guinée zu, welche Guy ihm wie⸗ der mit aller Gewalt zurückſchleuderte, und ritt ruhig weiter.
„Guy, Guy!“ rief die ſchwache ſanfte Stimme, die mehr über ihn vermochte als alle andern, die der Mutter ausgenommen.„Guy, Du mußt nicht böſe ſein. Vater, verbiete es ihm doch.“
Aber der gute Vater war nur mit Muriel be⸗ ſchäftigt, verließ ſie mit keinem Blicke und befühlte
John Halifax. 1W. 11


