Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Unter verſchiedenen Vorwänden ging Jael ein und aus und betrachtete John Halifax und mich nicht ohne einen ſichtlichen Verdacht; beſonders wenn ſie mich lachen hörte— was ein ſeltenes und ſehr be⸗ merkenswerthes Ereigniß war, denn Heiterkeit lag weder in meiner Natur noch war ſie in unſerm Hauſe gewöhnlich. Nun aber hatte dieſer junge Burſche— ſo hart ihn die Welt auch prüfte— dennoch einen überſprudelnden Geiſt, voll heiteren Scherzes und ge⸗ ſunden Humors, was für mich eine unbeſchreibliche Erfriſchung ward. Ich empfing dadurch Etwas, was nicht in mir lag— etwas mir ganz Neues. Ich konnte die lebhaften braunen Augen und die fei⸗ nen Grübchen voll neckenden Spaßes, die um den feſtgeſchloſſenen Mund eine Art Verſteck ſpielten, nicht anſehen, ohne mich erheitert und erfriſcht zu fühlen; mir war zu Muthe, wie Jemand, der aus einem dunkeln Zimmer in die helle Luft tritt.

Doch dies Alles war für Jael neu und unge⸗ wöhnlich.

„Phineas,“ und ſie ſtellte ſich am Ende des Tiſches mir gegenüber.„Es iſt ein ſchöner, ſonnen⸗ heller Tag, Du mußt hinausgehen.“

„„Ich war ſchon draußen, ich danke, Jael.“ Und John und ich wir fuhren in unſrer Unterhaltung fort.

„Phineas!“— ein zweiter und beſtimmterer An⸗