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und Sophia als auch ich uns in unſern Briefen drin⸗ gend für die Unglückliche verwandt hatten. Doch war die Vorſicht von uns gebraucht worden, Brazow und meinen Vater zu bitten, ſie möchten thun, als ob ſie nicht durch uns, ſondern durch Andere die Nachricht von dem traurigen Schickſal der Gräfin erhalten hätten. Wir hatten übrigens Helene nur noch einmal wiedergeſehen, da ſie in ein anderes Gebäude geführt worden war.“
Das letzte Blatt aus dem Tagebuche Mary's, da⸗ tirt vom März 1855, enthält folgende Worte:
„Schamhl iſt ſo eben bei uns geweſen. Er meldet uns, daß in dieſem Augenblick die Auslöſungsſummen für uns bereits gezahlt und daß wir in wenigen Tagen mit den Unſerigen vereint ſein würden. Er war ſehr froh. Aber wir, wir weinten vor Freude! Ich werde meinen Vater wiederſehen! Alles Leid iſt vergeſſen!“
Ende des zweiten Bandes.
Ich erwähne bei dieſer Gelegenheit, daß ſowohl Nina


