Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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die Reiſenden nebſt dem Kurdenhäuptling und ſeinem Sohne ſich in der Mitte befanden. Mary ſchien ſich an dieſem Morgen wohler zu befinden. Sie lächelte heiter und plauderte mit ihren Freunden, die ihr zur Seite ritten. Mr. Hywell ſchien beruhigt. Von Kaſchir⸗Aga ſah man nichts. Edmund Wiedenburg aber hatte die innere Ueberzeugung, daß er nicht ausbleiben, daß er Marh nicht ohne einen letzten Kampf aufgeben würde, und er beſchloß, nicht von Mary's Seite zu weichen.

Der Zug bewegte ſich den Vormittag durch ein meilenweites Thal und gelangte um die Mittagszeit auf die gegenüberliegende Hochebene. Nach kurzer Raſt ſetzte man in ſchnellerer Bewegung den Marſch auf der Hochebene fort. Von Kaſchir⸗Aga war noch immer nichts zu ſehen. Am Spätnachmittage erreichte man einen tief⸗ liegenden Bergrücken mit einem Walde uralter Eichen, die ihr Laub auch während des Winters behalten. Hier ließ Wiedenburg den Häuptling darauf aufmerkſam ma chen, daß ein Ueberfall ſehr leicht möglich ſei und daß man gut thun werde, in möglichſt geſchloſſenen Reihen zu reiten. Tanlik⸗Aga gab ihm Recht, und die Schaar zog ſich zuſammen. Zuweilen führte der Weg durch Fel⸗ ſenſchluchten, bis zu deren Rand die Eichen vortraten; die Wurzeln ragten oft über die Felſen fort bis in den Hohlweg hinein. Die Gegend war wie geſchaffen zu einem