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„So ſind Sie ein Kaukaſier?“ fragte Edmund Wiedenburg.
„Mein Großvater trug die Königskrone von Ga⸗ rika!“ antwortete George mit einem ſtolzen Aufblitzen des Auges.„Aber er trug ſie nicht mit Ehren, nicht wie mein Vater ſie getragen haben würde. Er ließ ſich trotz des Widerſtandes meiner Großmutter dazu bewe⸗ gen, ſein Scepter vor dem übermächtig ſcheinenden Ruß⸗ land zu beugen und es endlich ganz dem Czaren zu überliefern. Mein Vater wurde verrathen, ehe er den Plan ausführen konnte, ſich im Verein mit andern Für⸗ ſten gegen Rußland zu erheben. Mich ſchickte man mit meinen Geſchwiſtern nach Petersburg. Wir ſollten Ruſ⸗ ſen werden. Und leider muß ich fürchten, daß mein älteſter Bruder Daniel Herz und Geiſt dem neuen Re⸗ 5 giment gebeugt hat. Doch ich will nicht an ihm ver⸗ zweifeln. Wenn nur ein Tropfen von dem Blute unſerer Großmutter und unſerer Aeltern in ihm lebt, ſo wird er ihn nicht verleugnen, wenn die Stunde der Erhebung ſchlägt! Ich haßte die Unterdrücker, ſolange ich denken konnte. Obwohl man ſich alle Mühe gab, ſchon das Kind mit dem Gedanken an die unwiderſtehliche Macht . und Größe Rußlands vertraut zu machen, obgleich man
nich in eine ruffiſche Uniform ſteckte und mir täglich ſagte, Rußland ſei von der Vorſehung dazu auserſehen,
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