Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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in Mary's Herzen wach zu rufen. Und wohl mochte es ihm gelungen ſein, denn Marh lächelte lieblich und George's Augen leuchteten, als Edmund eintrat. Der junge Deutſche bemerkte es wohl, aber nicht die kleinſte Fiber ſeines Geſichts zuckte. Nur durch das Herz zog ein leiſer, tiefer Schmerz.

Er berichtete kurz, was er mit der Schwäbin ge⸗ ſprochen. Zu andern Zeiten und unter andern Umſtän⸗ den würde ihn und ſeine Freunde das Schickſal dieſer Frau lebhaft intereſſirt haben, jetzt aber, nach den Er⸗ eigniſſen der letzten Wochen, fanden ſie kaum mehr etwas Außerordentliches in dieſen Erlebniſſen, und bald rich⸗ tete ſich das Geſpräch auf das, was nun zu thun ſei. Marh durfte jedoch an dieſer Unterhaltung keinen An⸗ theil nehmen. Der Vater beſtand darauf, daß ſie zur Ruhe gehe.

Es war nach den letzten Aeußerungen der Schwä⸗ bin kaum daran zu zweifeln, daß Tanlik⸗Aga die Rei⸗ ſenden bis nach Wan oder Erzerum geleiten werde, es handelte ſich nur darum, daß dies mit einer möglichſt zahlreichen Reiterſchaar geſchehe, damit Kaſchir⸗Aga ſelbſt von einem Verſuche zum Angriff abgehalten werde. Denn jeder Kampf erſchien gefährlich. Wie leicht konnte irgend eine tückiſche Kugel ein theures Herz treffen! Es wurde feſtgeſetzt, daß man, wenn Alles glücklich ende,