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mich ſtrafbar, aber Sie dürfen mich nicht verur⸗ theilen!“ „Dennoch, weil Sie etwas gewagt, wozu Sie kein Recht hatten!“ rief Sophia.„Oder würden Sie behaupten können, daß ich Sie zu ſolchen Beſuchen er⸗ muntert?“
„Und wenn ich es behauptete, Comteſſe?“ fragte der Major etwas keck.
„So würde ich Sie ohne Erbarmen Lügen ſtrafen“, antwortete Sophia etwas ernſter.
„Ich bitte um Verzeihung!“ ſagte Paul ergeben. „Reichen Sie mir Ihre Hand, Comteſſe, als Zeichen der Vergebung und der Erlaubniß, bei Ihnen bleiben zu 2 dürfen!“
„Ich würde ſie Ihnen nicht geben, die Erlaub niß nämlich, wenn wir allein wären!“ antwortete Sophia. „Da ich aber den Fürſten Daniel bemerke, ſo fällt der Hauptgrund für meine Weigerung weg, und es ſei Ihnen geſtattet, mir Geſellſchaft zu leiſte.“
„Fürſt Daniel?“ fragte Paul, ſeinen Mißmuth au⸗ genblicklich hinter der ſchnellen Bewegung verbergend, mit der er ſich umblickte.„Wo iſt er denn?“
Daniel war glühend erröthet, als die Worte der Gräfin ihm verriethen, daß ihre ſcharfen Augen ihn wahr⸗ ſcheinlich ſchon ſeit ſeinem Erſcheinen bemerkt hatten.


