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Das hohe Ufer verſperrte die Ausſicht; auch war die Luft noch immer trübe. Aber es zeigte ſich deutlich eine Wolke in einiger Entfernung, deren Farbe von derjeni⸗ gen des Nebels und der Wolken verſchieden war— der Pulverdampf über der Kampfſtätte. Sie ſahen auch die beiden Schiffe, deren Umriſſe ſie vorher bemerkt und die mit dem herrlichſten Winde zum blutigen Handwerk in die Bucht von Sinope hineinſegelten. Pfeilſchnell ſchoß das Boot vorwärts. Bald lag die Bai auf ihrer Nordſeite— noch heller wurde die Luft— ſie ſahen eine Reihe von Schiffen, über ihnen eine ſchnell vom Winde zerriſſene, aber ſich ſtets erneuernde Dampfwolke.
„Wie viel Schiffe haben die Türken auf der Rhede, Sir?“ fragte Johnny.
George antwortete, daß die Flottille, wie er in Konſtantinopel gehört, aus zehn Kriegsſchiffen zweiten, dritten und vierten Ranges beſtanden, die Truppen und Munition für die Armee in Kleinaſien und die kauka— ſiſchen Bergvölker an Bord gehabt, daß er aber nicht wiſſe, ob dieſe ganze Flottille im Hafen von Sinope vor Anker gegangen ſei.
„Nun, wenn es auch die ganze iſt“, ſagte Johnny, „ſo wird ſie doch nichts gegen die Ruſſen ausrichten können. Ich zähle acht bis neun große ruſſiſche Schiffe, darunter fünf oder ſechs erſten Ranges. Die Ruſſen ſind


