Teil eines Werkes 
5. Band (1868)
Entstehung
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Wettrennen ausſtach und bei der Grafſchaftswahl das Haupt einer Familie von älteſtem Adel beſiegte, durch Treubruch, Plünderung ganzer Provinzen, Ver⸗ jagung rechtmäßiger Fürſten erworben worden ſei, ſo empörten ſich auch die edlen und guten Eigen⸗ ſchaften der menſchlichen Natur gegen den Elenden, der mit anmaßender und geſchmackloſer Verſchwendung

beſchmuzte, was er mit Sünde und Schande verdient

hatte. Der unglückliche Nabob ſchien aus allen Schwä⸗ chen, gegen welche die Komödie ihre ſchärfſten Pfeile richtet, und zugleich aus allen Verbrechen, die in der Tragödie das düſterſte Dunkel hervorrufen, zuſammen⸗ geſetzt zu ſein. Der Sturm von Verwünſchung und Gelächter, der gegen die Beamten der Geſellſchaft los⸗ brach, läßt ſich höchſtens der Kundgebung des all⸗ gemeinen Unwillens vergleichen, welcher die Puritaner in der Reſtaurationszeit ausgeſetzt waren. Der Men⸗ ſchenfreund entſetzte ſich über die Mittel, durch welche der Nabob ſein Geld erlangt hatte. Der Geizige nahm daran Aergerniß, wie dieſes Vermögen ver⸗ geudet wurde. Der Dilettant witzelte über ſeinen Mangel an Geſchmack. Der Stutzer duldete ihn nicht in ſeiner Geſellſchaft, weil er ein gemeiner Burſche ſei. Schriftſteller von der verſchiedenſten Gefühlsweiſe und Schreibart, Methodiſten und Wüſtlinge, Philoſophen