Teil eines Werkes 
5. Band (1868)
Entstehung
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Talente keine günſtige Gelegenheit, Aufmerkſamkeit zu erwecken, und von ihren frühern Leiſtungen wußte Niemand etwas. Daß ſie aus dem Dunkel hervorge⸗ gangen waren, großen Reichthum erworben hatten, mit ihrem Gelde prahlten und Verſchwender waren; daß ſie weit in der Runde den Preis jeder Waare, von friſchen Eiern bis zu Parlamentswahlen aufwärts, vertheuerten; daß ihre Livreen die Staatskleider von herzoglichen Dienern in Schatten ſtellten, ihre Kutſchen vornehmer ausſahen wie der Wagen des Lordmayors; daß das üble Beiſpiel ihrer verſchwenderiſch und ſorg⸗ los geleiteten Haushaltungen die halbe Dienerſchaft der Umgegend anſteckte; daß viele Nabobs mit all ihrem Gelde ſich in den Ton der guten Geſellſchaft nicht zu finden wußten und trotz aller Treſſen und Borten ihrer zahlreichen Lakeien, trotz ihres Silberge⸗ geſchirrs und Meißner Porzellans, ihrer Wildbraten und ihres Burgunders gemeine Menſchen blieben dies waren lauter Umſtände, die ſowohl in dem Stande, aus dem ſie herausgetreten waren, als in den Klaſſen, in welche ſie ſich einzudrängen ſuchten, jene heftige Abneigung hervorriefen, welche durch das Zuſammenwirken von Neid und Verachtung zu ent⸗ ſtehen pflegt. Wurde dann noch geflüſtert, däß das Vermögen, deſſen Beſitzer den Lordlieutenant beim