Teil eines Werkes 
5. Band (1868)
Entstehung
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gehörten durchſchnittlich weder zu alten noch zu wohl⸗ habenden Familien, waren meiſt jung nach dem Orient gegangen und hatten dort ein beträchtliches Ver⸗ mögen erworben, mit dem ſie dann in die Heimat zurückkehrten. Da ſie ſelten Gelegenheit gehabt hatten, in gute Geſellſchaft zu kommen, ſo benahmen ſie ſich wie Emporkömmlinge gewöhnlich linkiſch und oft auch an⸗

maßend. Während ihres Aufenthalts in Aſien hatten

ſie gewiſſe Neigungen und Gewohnheiten angenommen,

welche für Perſonen, die Europa nie verlaſſen, viel

Fremdartiges, um nicht zu ſagen Abſtoßendes darboten. Im Orient hatten ſie ſich eines hohen Anſehens erfreut und wollten daher in der Heimat nicht in die Dunkel⸗ heit zurückſinken. Da ſie wohl Geld, aber weder hohe Geburt noch vornehme Verbindungen beſaßen, ſo fühlten ſie ſich ſtets verſucht, den einzigen Vorzug, deſſen ſie ſich rühmen konnten, mit Zudringlichkeit zur Schau zu tragen. Ueberall, wo ſie ſich niederließen, lebten ſie mit dem höhern und niedern Adel in Streit, ähnlich wie in Frankreich die emporgekommenen Generalpächter mit den alten Marquis und Baronen.

Bald wurden ſie zur unbeliebteſten aller Klaſſen. Mehrere unter ihnen hatten im Orient eine ausge⸗ zeichnete Befähigung perrath und dem Staate große Dienſte geleiſtet, aber in der Heinnt fand ſich für ihre