Teil eines Werkes 
5. Band (1868)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

denn er hätte ſich ſelbſt bloßgeſtellt. Er konnte ſich höchſtens allein auf unſere Verfolgung begeben, und fand er uns nicht noch in der Nacht und führte uns im Laufe derſelben unbemerkt nach Gheria zurück, ſo war ſein Plan vereitelt; denn er hätte, wenn er uns ſpäter fand und zurückführte, keine genügende Erklä⸗ rung für ſeine Handlungsweiſe gehabt. Wir durften alſo mit ziemlicher Sicherheit annehmen, daß Ben Angria es überhaupt aufgeben werde, uns allein zu verfolgen, und daß er ſich damit begnügen müſſe, an der Verfol⸗ gung, die am andern Morgen nach der Entdeckung unſerer Flucht angeordnet werden würde, Theil zu neh⸗ men. Möglich war es freilich, daß er eine Veranlaſ⸗ ſung herbeizuführen wußte, unſere Abweſenheit gleich⸗ ſam zufällig noch in der Nacht entdecken zu laſſen. Aber dann hatten wir doch immer einige Stunden voraus.

Wäre es nach meinem Wunſche gegangen, ſo hätte Adora, da die See ſo ruhig war, das Steuer nach Bombay richten müſſen. Aber Adora ſagte, es ſei der See nicht zu trauen, der Wind könne umſpringen. Auch würden uns die größern Grabs oder Gallivats gewiß noch vor Bombay erreichen. Sie hatte einen andern Plan entworfen, der ſich denn auch, wie ich glaube, als der beſſere erwies. Sie ließ das Boot ganz in