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der Nähe von Gheria auf den Strand treiben und eilte dann mit mir die Küſte entlang, die zum größten Theil felſig iſt. Die Nacht war dort für unſere an das ge⸗ ringe Licht ſchon gewöhnten Augen nicht ſo dunkel, daß wir nicht unſern Weg ganz gut hätten finden können. Adora's Plan war, in der Nähe von Gheria in einer Felſenhöhle am Meere zu bleiben. Auf dem Lande hätten wir unſern Verfolgern doch nicht entrinnen können, da wir keine Pferde beſaßen und ſie in der Nacht auch nicht kaufen konnten, ohne Aufſehen zu erregen. Wir verbrachten alſo den größern Theil der Nacht damit, eine für uns geeignete Zufluchtsſtätte zu finden, die
wir endlich in einer kleinen Höhle entdeckten, welche nur wenige Fuß über dem höchſten Waſſerſtand des
Meeres lag und deren Eingang ſo ſchmal war, daß er vom Meere aus nur wie eine Felsſpalte erſchien. Adora vertraute darauf, daß man uns in der Ferne und nicht in der Nähe ſuchen würde. Wir hatten übrigens beide ſchon ſeit Tagen von unſern Mahl⸗ zeiten ſo viel Geflügel, Brod und Früchte geſpart, daß wir vielleicht eine Woche in unſerm neuen Aufenthalts⸗ ort ausharren konnten.
Es läßt ſich ſchwer beſchreiben, mit welchen Em⸗ pfindungen wir an dieſem Orte, faſt beſpült von der Brandung der See, den Morgen erwarteten. Es war,


