die Erlaubniß ſeines Bruders zu dieſer Aenderung zu erhalten, denn der Pirat bedurfte ſeines in den Wiſ⸗ ſenſchaften, der Diplomatie und andern ihm fremden Gegenſtänden erfahrenen Bruders täglich, ja ſtündlich Ben Angria wollte deshalb auch nichts von einem ſol⸗ chen Vorſchlag Adora's hören, worauf dieſe ihm erwi⸗ derte, ſie werde unverzüglich abreiſen und jenen Prinzen
heirathen. Genug, ſie bewog Ben Angria, heimlich
mit ihr zu fliehen⸗ Dabei ſtellte ſie auch die Be⸗
dingung, daß ich ſie begleiten müſſe, und ſie wußte
Ben Angria dieſen Wunſch nicht nur als eine Sache der Freundſchaft, ſondern auch des Vortheils darzuſtellen, indem ſie behauptete, ich ſei ſehr reich und habe ihr für den Fall, daß ſie mich aus Gheria be⸗ freien könne, eine ungeheure Summe verſprochen. Ben Angria, der ſich unter den obwaltenden Umſtänden ſo viel Geld als möglich zu ſichern ſuchte, ging auf dieſe zweite Bedingung ſehr leicht ein, deutete auch an, daß er vor der Flucht die Kaſſe ſeines Bruders um einige Lak Rupien oder deren Werth in Edelſteinen ärmer machen werde. Die Schwierigkeit beſtund nun für uns darin, Ben Angria zu täuſchen. Adora verabredete mit ihm Folgendes. Ben Angria ſollte ſeinen Bruder veranlaſſen, ſich am Nachmittage nach der Stadt Ghe⸗ wia, am Ende der Landzunge, zu begeben und dor
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