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einzugehen. Adora marterte inzwiſchen ihren Kopf mit Plänen zur Flucht. Endlich fand ſie ein Mittel, das ausführbar ſchien. Der Bruder Angria's hatte Adora öfters zu verſtehen gegeben, daß er ſie liebe und ſich glücklich ſchätzen werde, ihr Gatte zu ſein. Adora hatte ihn, um den jähzornigen Mann nicht aufzubringen, ſtets mit der Antwort hingehalten, daß ſie an einen jungen Prinzen im Dekan verſprochen ſei, daß dieſer aber an einer tödtlichen Krankheit leide und ſicher ſterben müſſe. Als ſie nun den Bruder Angria's wieder ſprach, theilte ſie ihm ruhig mit, jener Prinz ſei gegen alles Erwarten geſund geworden und ſie werde wahrſcheinlich in wenigen Wochen Gheria verlaſſen müſſen, um ihn zu heirathen. Der Bruder Angria's gerieth darüber in eine wahre Raſerei, um die ſich Adora zuerſt nicht zu kümmern, von der ſie aber ſpäter gerührt zu werden ſchien. Sie ſagte ihm, ſie theile ſeine Empfindungen und wolle ihn heirathen. Aber in Gheria könne ſie nicht bleiben, das einförmige Leben widere ſie an. Er dürfe nicht eher Anſpruch auf ihre Hand machen, als bis er ſich eine neue an⸗ 3 genehme und ſelbſtſtändige Exiſtenz in einer freundlichern Gegend verſchafft habe. Adora, welche dieſe Intrigue wohl kaum für ſich ſelbſt gewagt haben würde, wußte ſehr wohl, daß es Angria wntglich ſein würde,


