Teil eines Werkes 
5. Band (1868)
Entstehung
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vor einem Schreibpulte mit großen Büchern ſaß. Dieſer Anblick beſtätigte Will's Vermuthung, daß er ſich in einem Waarenlager befinde. Er grüßte den Alten, rief ihm zu, daß er ihm nichts zu Leide thun wolle, und fragte ihn, aus welchem Raume man auf die Straße blicken könne. Der Hindu erhob ſich, kam mit einem Schlüſſelbund zu Will und öffnete eine Thür, die zu einem großen Raume führte, in welchem auf dem Fußboden und an den Wänden große Rollen von Teppichen und andern Stoffen lagen und ſtanden. Will trat ſogleich an die kleine Heffnung und blickte auf die Straße hinaus.

Dort hielt ein Bataillon franzöſiſcher Truppen, das Gewehr im Arm. Einige Offiziere zu Pferde hatten ſich um einen bengaliſchen Reiter verſammelt, der leb⸗ haft geſtikulirend zu ihnen ſprach und mehrmals auf das Haus und den geſchloſſenen Thorweg deſſelben zeigte. Wahrſcheinlich hatte man von einem Thurme des Serails aus die nahenden Franzoſen bemerkt und ihnen einen Reiter entgegengeſendet, der ſie von dem Vorgefallenen in Kenntniß ſetzen ſollte. Die Hoffnung, daß die Franzoſen ahnungslos vorbeiziehen und den Dragonern den Weg zur Rückkehr freilaſſen würden, war alſo vereitelt.

Will überlegte ſogleich, ob das Haus ſich verthei⸗