Teil eines Werkes 
4. Band (1868)
Entstehung
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Er befahl ſeinen Dragonern, daß die Truppe ſtets beiſammen bleiben, keiner ſich von der Schaar trennen ſolle, und ritt dann langſam auf dem Hofe auf und ab, hin und wieder die Fenſter muſternd. Da er jedoch mit der Einrichtung derartiger Gebäude bekannt war, ſo wußte er, daß die Frauengemächer gewöhnlich nach einem Garten hinaus liegen, daß es ihm alſo unmög⸗ lich ſein werde, Miß Adora oder Badyſon an irgend einem Fenſter zu ſehen. Seine größte Sorge war die⸗ jenige, daß Duna⸗Sahib auf irgend einem Nebenwege die Frauen aus dem Serail führen könne. Aber da⸗ gegen konnte er nichts thun, er hätte denn den Hof

verlaſſen und das Serail von ſeinen Dragonern um⸗

kreiſen laſſen müſſen, wobei er aber Gefahr lief, aus⸗ geſchloſſen zu werden. Wenn nur die Franzoſen nicht kamen, ehe es ihm gelungen, die beiden Frauen zu befreien! Im ſchlimmſten Fall wollte er die Frauen dann unter den Schutz Law's ſtellen.

Ramna⸗Rain blieb ſehr lange Zeit. Der kluge Hindu wollte vor allen Dingen Zeit gewinnen. Endlich aber erſchien er, ruhig, kalt, ſelbſtbewußt.

Ich habe mit Duna⸗Sahib geſprochen ſagte er Er iſt vollkommen bereit, Deinen oder Deines Oberſten Wünſchen in Bezug auf die Frankin zu willfahren. Du kannſt ſie unter Deinen Schutz nehmen. Was aber