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Will, dem der forſchende Blick des Statthalters nicht entging.„Doch kenne ich ihre Herkunft nicht genau. Aber während wir hier verhandeln, verſtreicht die Zeit und Duna⸗Sahib kann Patna verlaſſen.“
„Das wird er nicht thun, ohne mich zu benachrich⸗ tigen“ antwortete Ramna⸗Rain.
„Nun gut, ſo erweiſe mir den Gefallen und ſprich mit ihm!“ ſagte Will drängend.„Von Duna⸗Sahib's Antwort wird mein ferneres Verhalten abhängen.“
„Und Du willſt Dir vorher keine Raſt gönnen?“ fragte Ramna⸗Rain.
„Nein!“ antwortete Will. Und mit keckem Ueber⸗ muth fügte er hinzu:„Ich bleibe im Sattel, um Duna⸗ Sahib in Stücke zu hauen, wenn er die Frauen mit Gewalt weiter führen will.“
In der That hatte Will die Abſicht, im Sattel zu bleiben und der Abreiſe Duna⸗Sahib's Gewalt ent⸗ gegenzuſetzen. Innerlich war er ſehr zufrieden. Er hatte bis dahin noch immer gezweifelt, ob die Frauen, die Duna⸗Sahib mit ſich führte, wirklich Miß Badyſon und Adora ſeien. Die Aeußerungen Ramna⸗Rain's beruhigten ihn darüber vollkommen. Er wußte nun, daß er ſich in der Nähe der Geliebten befand, und es ergriff ihn wie ein Rauſch. Er fühlte ſein Herz von Stahl, ſeinen Arm von Eiſen werden.


