Teil eines Werkes 
4. Band (1868)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

190

zeiger jede Auskunft zu geben und ihm in Allem was er verlange, förderlich zu ſein. Ramna⸗Rain las auch dieſes Papier ſehr aufmerkſam, wollte aber offenbar nur Zeit gewinnen, um die Handlungsweiſe, die er einzuſchlagen habe, zu überlegen.

Ich habe Dir kein Mißtrauen gezeigt ſagte er, Will das Papier zurückgebend.Auch biete ich Dir Gaſtfreundſchaft an; mehr kann ich nicht thun. Ich werde ſogleich Duna⸗Sahib rufen laſſen und mit ihm wegen der beiden Frauen ſprechen. Iſt wirklich eine Frankin unter ihnen, ſo ſei überzeugt, daß ich Duna⸗ Sahib veranlaſſen werde, ſie nicht mit Gewalt weiter zu führen.

Es handelt ſich um die beiden Frauen! rief Will.Auch wird die eine die andere nicht verlaſſen, denn ſie ſind ſeit vielen Jahren Freundinnen. Handle nicht hinterliſtig, Ramna⸗Rain! In Deinem eigenen Intereſſe bitte ich Dich darum. Duna⸗Sahib kann mir

die Frauen, die mich kennen, anvertrauen. Sein frü⸗ 3 herer Herr iſt geſtürzt. Es gilt, die Gunſt des neuen zu erlangen, und Mir Jaffir wünſcht ſo ſehnlich wie Oberſt Clive die Rückkehr der beiden Frauen. Wer iſt die andere? fragte Ramna⸗Rain.Sie iſt keine Frankin?

Nein, ſie iſt ein Kind Deines Landes, antwortete