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Will konnte nach den übereinſtimmenden Nachrichten, die er von allen Seiten erhalten, nicht daran zwei⸗ feln, daß Law mit einer nicht unbeträchtlichen Trup⸗ penmacht ganz in der Nähe ſtehe. Gelang es Duna⸗ Sahib, die Franzoſen zu erreichen, ſo war es unmög⸗ lich, ihm ſeine Beute abzujagen. Indeſſen Will ver⸗ traute auf ſein gutes Glück. Er gab dem Führer der Reiter Mir Juffir's ein Schreiben an den Oberſten Clive mit, worin er demſelben anzeigte, daß er die Dragoner getrennt, und ihn bat, wenn dies irgend möglich ſei, ein Detachement nach Patna zu ſchicken, um die Franzoſen aus jener Gegend zu vertreiben.
Es iſt ein mißlich Ding, in die weite Welt hin⸗ einzureiten und einem Flüchtling zu folgen, von dem man nicht die geringſte Spur hat. Jede durch eine falſch eingeſchlagene Richtung verlorene Stunde konnte ver⸗ derblich werden. Will war jedoch überzeugt, daß Duna⸗ Sahib, wenn er ſich vielleicht auch im erſten Schrecken der Flucht füdwärts gewandt habe, jetzt gewiß wieder auf dem Wege nach Patna ſei. Leider konnte ihm aber Will auf der großen Landſtraße nicht folgen. Denn auf dieſer mußte er nothwendig die Franzoſen treffen, die be⸗ reits in Boglipore oder ſelbſt in Tacriagully ſtehen ſollten. Will mußte alſo links von der Landſtraße bleiben und im Uebrigen ſeinem guten Stern vertrauen.


