Teil eines Werkes 
4. Band (1868)
Entstehung
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Will kannte dieſe Gegend bereits von ſeiner letzten Expedition her. Sie iſt eine der ſchönſten Indiens,

denn hier verliert das Gangesthal ſeinen ſumpfigen,

durchaus ebenen Charakter. Hohe Gebirgszüge treten mit ihren Felſen von Norden und Süden bis an das Ufer des Fluſſes vor. Die Bengaleſen, die hier wohn⸗ ten, waren kräftiger, gewandter, thätiger und kühner als ihre Stammesgenoſſen im Süden, auch unabhängiger geſinnt und deshalb nicht beſonders günſtig auf Su⸗ radſcha⸗Daulah zu ſprechen. Will war der Erſte, der die Nachricht von der Niederlage des Nabobs und ſeiner Flucht nach dieſer Gegend brachte, und ſie wurde überall mit Genugthuung, ſelbſt mit Freude aufgenom⸗ men. Seine Anweſenheit ſprach für die Wahrheit ſeiner Angaben. Er behauptete auch, daß eine große Armee von Engländern ihm unmittelbar folge. Wahrſcheinlich hinterbrachte man dieſe Nachricht den Franzoſen, die übrigens von der Niederlage Suradſcha⸗Daulah's wiſſen mußten, und es war möglich, daß Law ſich zurückzog, wenn er von dem Herannahen der Engländer hörte. Da übrigens Will wußte, daß die Drientalen ſich niemals allzuſehr beeilen, wenn es nicht gerade ihr Leben gilt, ſo hoffte er, daß auch Duna⸗Sahib ſich nicht übermäßig anſtrengen werde, nach Patna zu gos⸗

langen. Das Mißlichſte war, wenn er ſich den Fran⸗ Mützelburg, Robert Clive IV. 12