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ſend Rupien, könnte die Angelegenheit möglicher⸗ weiſe auf gütlichem Wege erledigen. Auf jeden Fall gebe ich Ihnen mein heiliges Wort, wie ich es der Mutter Clara's gegeben, daß ich irgend eine Entehrung des jungen Mädchens nicht dulden werde. Ich bin entſchloſſen, heimlich mit ihr Gheria zu ver⸗ laſſen, wenn Angria auf ſeinem Vorſatz beharren und ſie nicht freigeben ſollte. Verlaſſen Sie ſich darauf, daß ich mein Wort halten werde, und ſeien Sie in dieſer Beziehung ohne Sorge.
Ich ſende dieſen Brief durch einen Diener, der mir treu ergeben iſt, nach Bombay und hoffe, daß er von dort durch Mr. Clive's Vermittelung an Sie gelangen wird. Weitere Nachrichten ſollen Sie auf demſelben Wege von mir erhalten. Sagen Sie Mr. Elive, daß ich ſeine Güte gegen mich nie vergeſſen werde und daß ich jeden Tag für ſein Wohlergehen, 5 die Geſundheit ſeines Körpers und die Ruhe ſeiner Seele bete! Ihre Freundin
Gheria, 15. December 1751. Adora.“
Clive ſtand in tiefes Sinnen verloren, nachdem er den einfachen Brief geleſen. Will weinte ſtill vor ſich 6 hin. Erſt als Clive ihn wieder anredete, unterdrückte 5
er ſeine Thränen und verſuchte männlich und feſt zu 66 erſcheinen.


