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Ich habe ihr gelobt, daß ich für dieſelbe ſorgen will, als wäre ſie meine eigene Schweſter. Ich werde mein Wort halten. Miß Clara iſt ſo vollkommen betäubt und niedergeſchmettert, daß ich für ihr Leben fürchten würde, wenn ich nicht wüßte, daß die Zeit auch die tiefſten Wunden heilt und daß eine ſo jugendliche Natur ſelten unter einem Schmerz der Seele zu er⸗ liegen pflegt. Ich halte es für meine Pflicht, Ihnen die obige traurige Nachricht mitzutheilen, da ſie von Einfluß auf Ihre Handlungen, auf Ihre Bemühun⸗ gen in Bezug auf die Freilaſſung Miß Clara's ſein könnte. Ich gebe mich allerdings in dieſer Hinſicht keinen trügeriſchen Hoffnungen hin. Ich habe mit Angria geſprochen und mich überzeugt, daß er mit Sicherheit darauf rechnet, Clara zu ſeinem Weibe zu machen, ſobald ſie ihr ſechzehntes Jahr erreicht hat. Ich fürchte alſo, daß er, da er ſehr reich iſt, keine Summe, und wäre ſie auch noch ſo groß, für ihre Freilaſſung annehmen wird. Möglich wäre es jedoch, daß er nachgäbe und Miß Clara nach Bombay ſen⸗ dete, wenn die engliſche Regierung ſich der Ange⸗ legenheit annähme. Die Thaten des Kapitäns Clive haben den Namen der Engländer ſelbſt bis hierher geachtet gemacht und eine ernſte Aufforderung, ver⸗ bunden mit einem Gebot von vielleicht zwanzigtau⸗


