Teil eines Werkes 
3. Band (1868)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

165

nehmes zu ſagen. Er hatte ſeine Gönnermiene, ſeinen vertraulich herablaſſenden Ton, ſeine muntere Heuchelei niemals leiden können. Es war einer der wenigen Menſchen, die ihm, wie durch ein Vorgefühl, von An⸗ fang an zuwider geweſen waren.

Als er in ſein Zimmer kam, fand er Will dort vor mit ſehr trüber Miene.

Nun, was haſt Du denn? fragte der Kapitän. Du ſollteſt guten Muthes ſein. Weißt Du noch nicht, daß aus der Verlobung Barny's nichts geworden, alſo Hoffnung für Miſtreß Badyſon iſt, noch Barny's Frau zu werden?

Wenn Barny in den Himmel kommt, ſo iſt es dort möglich, antwortete Will mit Thränen in den Augen,hier auf Erden nicht! Leſen Sie, Kapitän!

Er reichte Clive einen Brief, auf deſſen Adreſſe in ſchöner Handſchrift und in franzöſiſcher Sprache die Worte ſtanden:An Mr. W. Starlow in Madras, abzugeben durch die Güte Mr. Robert Clive's.

Der Brief ſelbſt lautete, ebenfalls in franzöſiſcher Sprache:

Mein lieber Freund! Ich habe Ihnen etwas ſehr Trauriges zu melden. Miſtreß Badyſon iſt am zwölften December geſtorben, ſanft, ſtill und gotter⸗ geben. Ihr einziger Gedanke war ihre Tochter.