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Clive glaubte wenigſtens den Verſuch machen zu müſſen, die Feinde aus Arkot zu vertreiben, ehe ſie ſich noch mehr verſtärkten. Er wußte, daß es ein gefährliches Unter⸗ nehmen ſei. Aber er ſprach ſeinen Truppen Muth ein erinnerte ſie an die bereits errungenen Vortheile und brach am vierundzwanzigſten September aus dem Fort gegen die Stadt los.
Die Engländer warfen im erſten Angriff Alles vor ſich nieder, ſelbſt die Franzoſen mußten ihre Kanonen im Stich laſſen. Würde Clive auf freiem Felde ge⸗ kämpft haben, ſo hätte er unzweifelhaft den Sieg er⸗ rungen. Aber die befeſtigten Stellungen in den Häu⸗ ſern und die Uebermacht der Feinde hinderten ihn am Vorſchreiten; er fürchtete zu viele Menſchen zu verlieren und gab den Befehl zum Rückzuge. Hatte er auch ſeinen Hauptzweck nicht erreichen können, ſo hatte er doch gezeigt, daß ſeine Truppen ſich wacker zu ſchlagen verſtänden. Er hatte ſich in Reſpekt geſetzt.
Clive ſah ſich nun in aller Form belagert. Jedem Andern wäre der Muth geſunken, denn von den Euro⸗ päern und Sepoys waren viele getödtet, verwundet oder krank. Aber Elive war entſchloſſen, ſich bis auf den letz⸗ ten Mann zu halten. Er hatte die innere Ueberzeugung, daß dieſe Vertheidigung entſcheidend ſein werde für das Geſchick der Engländer in Indien. Selbſt wenn


