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Arkot endlich fiel, konnte den Vertheidigern der Ruhm der Tapferkeit nicht vorenthalten werden. Clive bat alſo fürs Erſte alle Nichtmilitärs, das Fort zu ver⸗ laſſen. Er beſaß nur auf höchſtens ſechzig Tage Lebens⸗ mittel für ſeine Truppen. Einige indiſche Arbeiter be⸗ hielt er jedoch zurück, unter ihnen einen, der ihn auf eine unterirdiſche Waſſerleitung aufmerkſam machte, welche die Gräben ſpeiſte und die nur Wenigen bekannt war. Wurde ſie von den Feinden abgeſchnitten, ſo hätte es der Beſatzung an Waſſer gefehlt. Clive ließ alſo Vorkehrungen treffen, diefe Möglichkeit zu ver⸗ hindern.
Ueberhaupt hingen alle Hindus mit großer Liebe an Clive. Zwar war er nicht freundlicher gegen ſie als gegen die europäiſchen Soldaten, er war überhaupt meiſt ſtill und in ſich gekehrt, ſogar kränklich, aber er zeigte ihnen auch nicht die Verachtung, die ihnen von den meiſten Europäern bewieſen wurde. Deshalb er⸗ klärten die Sepoys, als die Noth an Lebensmitteln ſtieg, daß ſie bereit ſeien, ſich mit dem Waſſer zu be⸗ gnügen, in welchem der Reis gekocht worden, und den Reis ſelbſt den Europäern zu überlaſſen, die an kräf⸗ tigere Nahrung gewöhnt ſeien. Es war dies vielleicht das erſte Mal, daß die Sepoys den Europäern einen
wirklichen Freundſchaftsdienſt erweiſen wollten, denn Mützelburg, Robert Clive. III. 2


