Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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mit dem Bajonnette die alte National-Unabhaͤn⸗

gigkeit und die neuen ſtaatsrechtlichen Theorien zu

verkuͤnden. Es trat eine Verfaſſung in's Leben, welche der entfernte Monarch, im Drange der Um⸗ ſtände, beſchwor, und auch allerdings in Europa ſelbſt zu erhalten Willens war, haͤtten nicht die Ueber⸗ treibungen des Demokratismus, die Einwirkungen der Politik von Außen und die Umtriebe einer theo⸗ kratiſchen Partei im Imern des Landes zu ihrem Untergange ſich vereinigt. Ein kurzes Gemaͤlde dieſer anziehenden Erſcheinung wird mit manchem ſeltſamen Kontraſte an die Zeiten der alten Reichs⸗ ſtaͤnde und Koͤnige erinnern, und jedem Leſer die wichtige Lehre von ſelbſt darbieten, daß Verfaſſun⸗ gen, in welchen am Geiſte eines Volkes gefrevelt und eine Idee ohne gehoͤrige Berechnung der Zeit⸗ verhaͤltniſſe und ohne hinreichende Wuͤrdigung der Faͤhigkeit und Empfänglichkeit der Menſchen ober⸗ flaͤchlich in's Leben gefuͤhrt wird, niemals die Feuer⸗ probe beſtehen.

Durch die fortdauernde Abweſenheit des Hofes von dem Mutterlande, auch nach Wiederherſtellung des allgemeinen Friedens, war dieſes letztere, von mehr als einer Seite betrachtet, in aͤußerſt kritiſche Verhaͤltniſſe gerathen. Aus dem herrſchenden Staate war Portugal eine Kolonie in zweifacher Beziehung geworden, zuerſt von Braſilien und ſo⸗ dann von England. Die Reichthuͤmer und Stel⸗ len, welche nicht von den Hoͤflingen zu Rio⸗Ja⸗ neiro verſchlungen und von Braſilianern eingenom⸗ men wurden, fielen in die Haͤnde der zahlreich in Portugal angeſtellten Britten, deren Intereſſe es