Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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Ruͤckzuge letzterer bei weitem zeitgemaßer ihm daͤuchte. Unter vielen kleinen Gefechten mit den raſtlos verfolgenden Anglo⸗Portugieſen wurde der⸗ ſelbe demnach in achtzehn Tagen ausgefuͤhrt, und die Franzoſen ruͤckten bei Almeida, Rodrigo und Salamanca wieder in's ſpaniſche Gebiet. Bei meh⸗ reren Gelegenheiten, wo Wellington ſeine Kraft verſuchen und den Feind zu Treffen zwingen wollte, als bei Foz de Aroma und bei Alfayates, wurde klar, daß derſelbe in der Vertheidigung und durch Zoͤgerung ein gluͤcklicherer Feldherr, als in offener Feldſchlacht und bei Belagerungen und Stuͤrmen zu werden verſpreche. Auch Brenier brachte glucklich ſeine tapfere Beſatzung aus dem geſpreng⸗ ten Almeida und der Gewalt der Britten, unmit⸗

5— 10 Maitelbar nach dem blutigen Treffen bei Fuentes

d'Onnoro.

Fuͤr den Verluſt von Almeida wurden die Franzoſen durch die Eroberung der Grenzfeſtung Hlivenza und, nach dem Treffen an der Gebora, durch jene von Badajoz, entſchaͤdigt. Es war der Herzog von Dalmatien, Marſchall Soult, welcher dieſe beiden wichtigen Plaͤtze, mittelſt ei⸗ ner kuͤhnen Bewegung auf der ſpaniſchen Grenze, gewann. Englaͤnder und Portugieſen fochten nun auch in Spanien, unter Wellington, die Sache der Junta und der Inſurgenten mit. Zwiſchen den Truͤmmern von Almeida und Ciudad⸗Rodrigo waͤhrte noch laͤngere Zeit ein moͤrderiſcher Kampf, der jedoch, wie zu erwarten war, zum Vortheile der Anglo⸗Portugieſen ſich entſchied⸗