Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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Elvas und Badajoz ſtehenden Truppen an ſich, und gedachte, durch eine raſch ausgefuͤhrte Bewegung von Cindad⸗Rodrigo gen Salamanka, die Feinde, welche noch nicht die Uebermacht bildeten, zu uͤber⸗ rumpeln. Allein Junot und alle feindlichen Ab⸗ theilungen, die zwiſchen Valladolid, Burgos und Bilbao geſtanden, eilten ſchnell herbei, und verei⸗ nigten ſich mit den Franzoſen in jener Gegend, ſo daß, als der Fuͤrſt von Eßling erſchien, dieſer mit Uebermacht den Anglo⸗Portugieſen gegenuͤber ſtand. Am 9. Heumonde fiel Ciudad⸗Rodrigo, nach ſechszehntaͤgiger Beſchießung, trotz Wellington's und der Vertheidiger kraftvollen Anſtalten. Auch Al⸗ meida wurde von den Franzoſen erobert, nachdem Maſſena zwei Heerabtheilungen uͤber die Grenze geſchickt und den Feldherrn der Britten und Portu⸗ gieſen beinahe auf beiden Flugeln umgangen hatte. Derſelbe, welcher bloß bei Guarda eine Hand voll Leute zuruͤckgelaſſen, zog in das Innere von Por⸗ tugal ſich zuruͤck, und verwuͤſtete Alles hinter ſich auf das Schrecklichſte, um den Feind der nothwen⸗ digen Lebensmittel zu berauben, welche nunmehr, da in Spanien das gleiche Syſtem befolgt und Alles zur Einode gemacht wurde, mit den groͤßten Schwie⸗ rigkeiten aus Frankreich ſelbſt herbeigeſchafft werden mußten.

Trotz dieſes Umſtandes jedoch, trotz der unguͤn⸗ ſtigen Lage des Landes fuͤr den bevorſtehenden Kampf, trotz der zahlreichen Guerillasbanden und der bedeutenden engliſchen Truppenmacht, drang Maſſena gleichwohl ins Innere von Portugal zu Aufange des Herbſtmonates ein, bis zum Mondego,

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