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Kraͤfte kam der Marſchall keinesweges auf. Darum trat er unverzuͤglich den Ruͤckmarſch nach Galizien an, und zwar durch die gefahrvollen Gebirgspaͤſſe von Salamonde, welche die geſammte Beute von Oporto ihm koſteten.
Napoleon jedoch, als zu Ende des Jahres 1809 und zu Anfange 1810 das Gluͤck mit ſeinen Fahnen und die Hauptſtadt nebſt zwei Dritttheilen von Spa⸗ nien in ſeiner Gewalt war, beſchloß die dritte Heer⸗ fahrt nach Portugal, und„des Sieges Schoos⸗ kind,“ Marſchall Maſſena, Fuͤrſt von Eßling,
erhielt dießmal den Oberbefehl uͤber das dafuͤr be⸗
ſtimmte Heer. Verſchiedene Anfuͤhrer von Ruf und Truppen aller Waffengattungen gingen dem Obergenerale voraus. An den portugieſiſchen Gren⸗ zen ward jedoch bis zur Ankunft der Hauptarmee der Kampf nur vertheidigungsweiſe gefuͤhrt. Rey⸗ nier ſtand in Süͤd⸗Eſtremadura und beobachtete Badajoz, welches die Englaͤnder beſetzt hatten; nordwaͤrts oberhalb Salamanka und in der Gegend von Rodrigo dehnte Ney ſich aus. An ihn lehnte ſich, von Zamora bis zu den Gebirgen Aſturiens, Junot, und der Herzog von Abrantes bot General Bonnet, im Innern dieſer Provinz, die Hand. Den alſo gelagerten Franzoſen ſtanden gegen⸗ uͤber die Portugieſen, etwa 25,000 Mann, und die Britten, ungefaͤhr 23,000 ſtark, am zahlreichſten zwiſchen Cindad⸗Rodrigo und Almeida. Arthur Wellesley, nunmehr Lord Viscount Wellington, fuͤhrte uͤber Beide den Oberbefehl. Er zog, auf die Kunde von dem Anzuge Maſſena's und den Verſtaͤrkungen der franzoſiſchen Heermacht, alle bei
1810


