Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1827)
Entstehung
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Der Herzog von Abrantes erkannte, daß ohne den Beſitz von Oporto, dem Mittelpunkte der Na⸗ tionalbewegung, dieſe, trotz der bisher erhaltenen Vortheile, nicht unterdruͤckt werden moͤchte. Dar⸗ um beſchloß er vor allem die Einnahme jener wich⸗ tigen Stadt. General Loiſon wurde damit be⸗ anftragt, und bereits hatte er die ihn verfolgenden Inſurgenten an mehrern Stellen zerſtreut und die Straße nach Oporto eingeſchlagen; als Eilboten des Generalſtatthalters nach der Hauptſtadt ihn zuruͤck⸗ riefen, welche durch eine allgemeine Volksgahrung und die nahe Ankunft der brittiſchen Huͤlfsflotte in die groͤßte Gefahr nun verſetzt worden war. Aus dieſer Urſache wurde die Vereinigung aller einzelnen franzoſiſchen Heerabtheilungen nochwendig. Nicht

ohne viele Gefechte, als bei Caſtro, Serpentino,

Guarda und Alpedrinha, erreichte Loiſon Santa⸗ rem, woſelbſt die Vereinigung mit der Haupt⸗ macht bewerkſtelligt wurde.

Eine uͤberlegene Feindes-Macht bedrohte nun die Franzoſen von allen Seiten, und ſie wurden auf ſehr kleines Terrain, zwiſchen dem rechten Ufer des Tajo und der, von engliſchen Schiffen beherrſchten, Seekuͤſte beſchraͤnkt. Santarem, Peniche und Liſſabon, mit ſeinen feſten Schloͤſſern und ſei⸗ nem großen Hafen bildeten die aͤußerſten Verthei⸗ digungspunkte darin. Die Hauptſtadt ſelbſt aber bot den Franzoſen, wegen der allgemein feindlichen Stimmung der Einwohner, keinen Halt, und die Umgegend, welche von den Aufgeſtandenen abſicht⸗ lich verwuͤſtet worden war, wenige oder gar keine Lebensmittel. Alle Zufuhren von der Seeſeite wa⸗